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Freitag, 7. Mai 2021
tipnews
Reptilien
Forschungsprojekt auf Mauereidechsen-Unterarten

Für ein Forschungsprojekt untersuchen wir das Vorkommen verschiedener Mauereidechsen-Unterarten (Podarcis muralis) in der Schweiz und deren Farbmuster. Wir würden uns sehr freuen über Fotos von Mauereidechsen mit exakten Standort-Infos. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

aufgegeben von Thierry Bohnenstengel
 
Freitag, 7. Mai 2021
avinews
Punktgenaue Lokalisierungen

Genau lokalisierte Beobachtungen sind zunehmend gefragt, namentlich während der Brutzeit. Sie liefern insbesondere wesentliche Informationen für Schutz- und Förderprojekte.

Beim Erfassen einer bestimmten Beobachtung ist es daher wichtig, dass diese an der richtigen Stelle ist. Ob auf ornitho.ch oder auf NaturaList, die Spitze des roten Pointers sollte auf der Karte auf den Standort des Tieres (und nicht dort, wo Sie sich befinden!) zeigen. In den Bergen haben präzise Lokalisierungen zudem den Vorteil, dass sie eine automatische Höhe liefern, die viel genauer ist als die durchschnittliche Höhe des Quadratkilometers.

Mit NaturaList werden sämtliche Beobachtungen punktgenau festgehalten. Schieben Sie die Karte so hin und her, dass sich der Aufenthaltsort des Tieres dort befindet, wo die Spitze des roten Pointers hinzeigt. Auf ornitho.ch können Sie auch in Beobachtungslisten Nachweise punktgenau festhalten. Klicken Sie einfach auf das +-Zeichen links neben dem Artnamen und dann auf den Reiter „Karte“. Platzieren Sie dann die Spitze des roten Pointers an den Aufenthaltsort, indem Sie auf die Karte klicken.

https://cdnfiles1.biolovision.net/www.ornitho.ch/userfiles/instructions/Abb.13deuc.jpg

aufgegeben von Bernard Volet
 
Mittwoch, 5. Mai 2021
avinews
Vögel
Mitteilungen der SAK

Die Schweizerische Avifaunistische Kommission (SAK) teilt mit, dass das Protokoll der letzten Sitzung vom 31. März 2021 auf der SAK-Internetseite unter www.vogelwarte.ch/sak heruntergeladen werden kann. Unter den angenommenen Fällen finden sich unter anderem der 1. Nachweis des Rotkopfwürgers mit den Merkmalen der Unterart Lanius senator badius, der 12.-13. Nachweis der Fichtenammer, der 25. Nachweis der Spornammer seit 1900, sowie mehrere späte Nachweise.

Um den administrativen Ablauf zu vereinfachen, bittet die SAK die Beobachterinnen und Beobachter, Protokolle möglichst rasch auszufüllen und bevorzugt in elektronischer Form (bevorzugt als Word-Datei) an die E-Mail-Adresse sak@vogelwarte.ch zu senden (zusammen mit allfälligen Bildern). Die Protokollvorlage kann ebenfalls von der SAK-Internetseite heruntergeladen werden (www.vogelwarte.ch/sak-downloads). Im Normalfall ist die Person für das Protokoll der Beobachtung verantwortlich, die den Vogel entdeckt hat.

Die SAK dankt Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Mitarbeit!

aufgegeben von Bernard Volet
 
Dienstag, 20. April 2021
tipnews
Vögel
Atlascodes - für Brutzeitnachweise entscheidend!

Meldungen während der Brutzeit sind besonders wichtig für die Überwachung unserer Vogelwelt. Die Atlascodes sind dabei ein unerlässlicher Bestandteil. Sie beschreiben auf einfache Art die wichtigsten Verhaltensweisen oder den Brutstatus und geben an, ob eine Brut möglich, wahrscheinlich oder sicher ist. Die Atlascodes erhöhen daher den Wert der Meldungen wesentlich. Sie spielen ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Datenselektion für lokale, regionale und nationale Datenbankabfragen.

Wann muss ein Atlascode gesetzt werden?

Ein Atlascode wird für Beobachtungen von in der Schweiz brütenden Arten verlangt, die während der Brutzeit erfolgen. Gemäss einer artspezifisch definierten Periode erscheint dabei nach Eingabe der Meldung auf ornitho.ch und NaturaList automatisch eine spezielle Seite. Hier muss nur noch der Atlascode ausgesucht werden, welcher der Beobachtung bestmöglich entspricht (wenn mehrere Möglichkeiten zutreffen, soll der höchste Code gewählt werden). Auf den Beobachtungslisten erscheint rechts ein entsprechendes Feld, wenn der Atlascode verlangt wird. Ein Atlascode kann, wenn sinnvoll (insbesondere für die A- und B-Arten ab Atlascode 7), auch ausserhalb der vordefinierten Periode vergeben werden (z.B. für einen Nest bauenden Weissstorch Ende März). Dazu muss der entsprechende Atlascode aus dem Menü am Ende der Eingabemaske ausgewählt werden.

Wir wünschen Ihnen schöne Beobachtungen!

aufgegeben von Bernard Volet
 
Donnerstag, 8. April 2021
technews
NaturaList für iPhone: Beta derzeit abgelaufen

Liebe Nutzerinnen und Nutzer der App NaturaList fürs iPhone (betrifft Android-Nutzer nicht)

Wie Sie vielleicht selbst schon bemerkt haben, ist die letzte Beta-Version der NaturaList vor kurzem abgelaufen. Nun konnten wir eine neue Version bereitstellen. Öffnen Sie bitte die App TestFlight und aktualisieren Sie dort NaturaList.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Sämi Wechsler
 
Mittwoch, 7. April 2021
avinews
Vögel
Beringte Steinschmätzer im Tessin: Halten Sie die Augen offen!

Beringte Steinschmätzer im Tessin: Halten Sie die Augen offen!

Im Rahmen einer Studie der Schweizerischen Vogelwarte zum Zug und zur Ökologie des Steinschmätzers Oenanthe oenanthe in den Alpen wurden im Val Piora, Tessin, über mehrere Jahre Individuen beringt. Sie werden bald aus Afrika zurückkehren und es ist wahrscheinlich, dass sie einen Zwischenstopp einlegen, bevor sie zu ihren hoch gelegenen Brutgebieten zurückkehren. Wenn Sie Steinschmätzer in der Region sehen, vor allem in der Magadino-Ebene und in der Leventina, melden Sie sie bitte an ornitho.ch und prüfen Sie, ob sie beringt sind (Kombination von vier Farbringen). Auch Teilablesungen oder die Beobachtung eines beringten Individuums ohne Präzision sind interessant.

Für einen Nachweis oder für weitere Informationen: yann.rime@vogelwarte.ch

Danke !

aufgegeben von Hans Schmid
 
Samstag, 3. April 2021
tipnews
Vögel
Aufruf zu rücksichtsvollem Birden und Fotografieren

Seid vorbildlich, liebe Feldornithologinnen und Feldornithologen!

Wir Vogelbeobachter werden immer zahlreicher - und das ist toll! Gleichzeitig wissen wir alle auch, dass die Vogelwelt mit zahllosen Gefahren zu kämpfen hat und dass die Bestände vieler Arten verletzlich geworden sind, u.a. weil ihre Habitate verschwinden, aber auch wegen vieler Störungen.

Es gibt also mehr als genug gute Gründe, damit wir ALLE im Feld ein Verhalten zeigen, das mustergültig ist, unabhängig davon, welche Umstände oder welche Art es auch immer betreffen mag. So gibt es den Verhaltenskodex, der sich jeder gute Vogelkundler längst verinnerlicht hat. Ornitho.ch, Nos Oiseaux, Ficedula, BirdLife Schweiz und die Schweizerische Vogelwarte rufen Sie eindringlich auf, insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Wege mit Fahrverbot nicht zu befahren (insbesondere im Landwirtschaftsgebiet und im Gebirge)
  • Wege in Naturschutzgebieten nicht zu verlassen
  • landwirtschaftliche Kulturen und Ökoausgleichsflächen nicht zu betreten
  • Vogelgesang und -rufe nicht nachzumachen oder abzuspielen
  • eine Foto ist nichts wert, wenn sie zum Schaden des betroffenen Vogels oder seines Habitates gemacht worden ist; wir werden sie nicht für unsere Publikationen verwenden. Vermeiden Sie insbesondere Bilder am Nest, wo viele Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen sind (Störungen des Brutgeschäftes bedeuten einen Verstoss gegen das Eidg. Jagdgesetz und können geahndet werden).
  • so rar eine Art auch sein mag, dies rechtfertigt keinen "Ausrutscher" bei Ihrem Verhalten

Erziehen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu gleich vorbildlichem Verhalten im Felde!

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme gegenüber der Natur und den Vögeln!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Bernard Volet
 
Donnerstag, 1. April 2021
tipnews
Vögel
Schwanzmeisen-Unterarten: Ein weisser Kopf alleine reicht nicht

Seit dem 1. Januar 2021 muss für die weissköpfige Unterart A. c. caudatus der Schwanzmeise kein Protokoll zuhanden der Schweizerischen Avifaunistischen Kommission (SAK) mehr ausgefüllt werden. Seit dem Winter 2010/2011 wird diese Unterart in der Schweiz regelmässig in sehr geringer Zahl zwischen Ende Oktober und Mitte März beobachtet. Ausserhalb dieses Zeitraums ist die weissköpfige Unterart aber extrem selten. Es gibt zudem zahlreiche Zwischenformen zwischen den beiden Unterarten und in allen gängigen Bestimmungsbüchern wird auf die Bestimmungsprobleme hell- bis weissköpfiger Schwanzmeisen nur unzureichend eingegangen. Vielen Beobachterinnen und Beobachtern ist daher nicht bekannt, dass zur Bestimmung der Unterarten „caudatus“ die Kopffarbe allein nicht ausreicht.

Welche Vögel gehören zum "caudatus-Typ"?

Nach aktuellem Kenntnisstand sollten Schwanzmeisen der Unterart „caudatus“ die folgenden Merkmale aufweisen:

  • Rein weisser Kopf, d.h. "schneeweiss"
  • scharfe Begrenzung des schwarzen Nackens zum weissen Hinterkopf
  • kein Brustband (auch keine Ansätze davon)
  • weisser Bauch mit ebenfalls weissen oder nur hell-rosafarben überhauchten Flanken,
  • weisse oder zumindest breit-weiss gerandete Schirmfedern

Bitte melden Sie nur sicher bestimmte caudatus-Schwanzmeisen unter dieser Unterart!

Viele auf den ersten Blick weissköpfige Schwanzmeisen zeigen bei genauerem Hinsehen dunkle Federpartien am Kopf oder graue Einsprenkelungen im Bereich der Ohrdecken und des Nackens. Im Feld sind diese Merkmale bei den bekanntlich sehr bewegungsfreudigen Schwanzmeisen nicht immer direkt zu erkennen. Bei Individuen, die einen auffallend hellen Kopf zeigen, sollte deshalb immer auf die obigen Merkmale geachtet, sie am besten fotografiert oder in den Bemerkungen genau beschrieben werden. Wenn Sie ein typisches Individuum der Unterart „caudatus“ zwischen April und Ende Oktober sehen, machen Sie wenn immer möglich Fotos.

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Bernard Volet
 
Donnerstag, 25. März 2021
tipnews
Säugetiere
Atlas der Säugetiere – Schweiz und Liechtenstein

Im neu erschienenen «Atlas der Säugetiere Schweiz und Liechtenstein» werden 99 aktuell in der Schweiz und Liechtenstein wildlebende Säugetierarten beschrieben. Er liegen eine deutsche, französische und italienische Version vor. Die einzelnen Arten werden gemäss dem aktuellen wissenschaftlichen Wissensstand porträtiert mit Angaben zur Biologie, Verbreitung, dem Lebensraum sowie zum Schutz. Prominent dargestellt werden Verbreitungskarten ergänzt mit Angaben über die Antreffwahrscheinlichkeit der Art. Ergänzt werden die Texte mit zahlreichen Fotos und Diagrammen. In mehreren Fokuskapiteln werden gesonderte Themen wie die Wiederansiedlung ausgestorbener Arten oder die Vernetzung von Lebensräumen erläutert. Die Verbreitungskarten, erstellt Info fauna – CSCF, basieren auf Beobachtungen die spezifisch für den Atlas erhoben wurden sowie auf den zahlreichen Meldungen von ehrenamtlichen Melder und Melderinnen, welche Ihre Beobachtungen über verschiedene Meldeplattformen ((webfauna.ch, ornitho.ch, wildenachbarn.ch) zur Verfügung gestellt haben. Ein grosser Dank gehört auch Ihnen. Vorbestellungen sind möglich.

aufgegeben von Simon Capt
 
Freitag, 19. März 2021
technews
App NaturaList für iPhone - jetzt testen

Die Smartphone-App NaturaList ist als mobile Ergänzung zu ornitho.ch vielen Android-NutzerInnen längst bekannt und wird fleissig genutzt. Für iPhone-NutzerInnen gibt es seit einiger Zeit eine gut funktionierende Testversion - was nicht allen bekannt ist. Falls Sie TesterIn werden und die App auf Ihrem iPhone installieren möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone den "App Store" und installieren Sie die App TestFlight. Das ist die Testumgebung von Apple.
  2. Klicken Sie (von Ihrem iPhone aus) auf diesen Link https://testflight.apple.com/join/Nzs2eWE3
  3. Tippen Sie auf „In TestFlight anzeigen“ oder „Testen starten“; oder tippen Sie auf „Installieren“ oder „Update“.
  4. Nachdem NaturaList installiert wurde, erscheint die App auf dem Bildschirm und kann gestetet weden. Beim 1. Mal muss man sich mit demselben Login wie auf ornitho.ch einloggen. Bitte erstellen Sie KEIN neues Konto! Fragen Sie wenn nötig via support@ornitho.ch nach Ihrem Login, wenn Sie es nicht mehr wissen.
  5. Erkunden Sie als erstes die "Bevorzugten Einstellungen" (Klick oben links auf die 3 Striche) und versuchen Sie danach direkt im Gelände (Klick auf gelbes Plus oben rechts) oder nachträglich (Klick oben rechts auf 3/4-Kreis) eine Beobachtung einzugeben. Für erste Fragen kann Ihnen die Anleitung zur NaturaList behilflich sein. Beachten Sie aber, dass diese nicht für iPhones geschrieben wurde und einige Funktionen nicht wie beschrieben verfügbar sind. Bei Fragen dürfen Sie sich auch jederzeit an support@ornitho.ch wenden.

Bitte beachten Sie auch folgende Punkte:

  • Für Datenabfragen "rund um mich" werden Sie gebeten, ein Abo zu kaufen. Diese Funktion wird aktuell getestet (deshalb erscheint die Anfrage auch häufig und nicht nur 1x jährlich). Sie können sorglos Abos "kaufen". Es werden Ihnen keine Kosten verrechnet - versprochen!
  • Im Gegensatz zur Android-Version fehlen noch zwei wichtige Funktionen: Es können noch keine Beobachtungslisten erfasst werden (nur Einzelmeldungen) und es können keine Karten offline heruntergeladen werden.
  • Mit der App können auch andere Taxa (z.B. Säugetiere, Libellen...) erfasst werden - auch "irgendwo" im Ausland. Die Meldungen gehen dann aber auf die entsprechenden ornitho-Portale dieser Länder und auf das Portal data.biolovision.net

Wir wünschen allen TesterInnen viele gefreute Beobachtungen!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Bernard Volet
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