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Dienstag, 2. Juni 2020
avinews
Vögel
Neuer Bericht: Zustand der Vogelwelt in der Schweiz 2020

In der Publikation «Zustand der Vogelwelt in der Schweiz» fasst die Vogelwarte jährlich die neuesten Erkenntnisse aus ihren Überwachungsprojekten zusammen, an denen über 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Landesregionen beteiligt sind. Im Bericht 2020 liegt der Schwerpunkt auf den Bestandsentwicklungen einzelner Brutvogelarten, z.B. von Kulturlandarten, Eulen und Rabenvögeln. Auch wird die Entwicklung von eher seltenen Durchzüglern wie dem Kranich und von Wintergästen wie dem Rotmilan und der Lachmöwe dargestellt. Sie können auch interaktive Grafiken aus dem Swiss Bird Index SBI® und den Brutbestandsindex für jede Art bis 2019 erkunden.

aufgegeben von Bernard Volet
 
Samstag, 30. Mai 2020
avinews
Vögel
Invasion des Rosenstars

Die - nach 2018 - erneute, ungewöhnliche Invasion des Rosenstars hält an. Sie hat insbesonders auch Norditalien erfasst, ist aber noch bescheidener als jene von 2018. Immerhin sind die ersten Ind. auch bereits an der französischen Atlantikküste gesichtet worden. Einen Überblick gibt Ihnen unsere Karte auf data.biolovsion.net (in Karte reinzoomen). Dort ist auch ein Vergleich mit der Invasion von 2018 möglich.

aufgegeben von Hans Schmid
 
Freitag, 29. Mai 2020
tipnews
Vögel
Entenfamilien

Zu dieser Jahreszeit tauchen auf unseren Seen und Flüssen immer mehr Entenfamilien auf. Ausser der Stockente werden alle Arten im Rahmen des „Monitorings ausgewählte Arten“ überwacht, indem für jede Art die Gesamtzahl der sicheren Bruten erfasst wird. Um am Ende der Brutsaison die Zusammenstellung machen zu können, sind präzise Informationen in den Bemerkungen essentiell. Es ist daher bei solchen Beobachtungen sehr nützlich, wenn möglich die Zahl der Familien zu notieren. Für jede Familie sollte auch die Zahl und die Grösse der Küken angegeben werden. Im Merkblatt Altersbestimmung bei Jungenten finden sich Hinweise, wie die Grösse der Küken im Vergleich mit dem führenden Weibchen notiert werden kann.

Wir danken Ihnen bestens für diese Präzisierungen, womit die Auswertungsarbeiten und die Überwachung unserer Avifauna stark vereinfacht werden.

aufgegeben von Bernard Volet
 
Samstag, 16. Mai 2020
avinews
#StayHomeandWatchOut

Die auf diversen ornitho-Plattformen Mitte März gestartete Aktion #StayHomeandWatchOut war ein Erfolg! Nun können wir eine Schlussbilanz ziehen und freuen uns mit Ihnen, dass wir alle wieder mehr Bewegungsfreiheit haben. Eine internationale Übersicht über die Ergebnisse von #StayHomeandWatchOut finden sich hier.

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Hans Schmid
 
Donnerstag, 14. Mai 2020
avinews
Ungewöhnlich viele Wachtelkönige im Mittelland

Derzeit erreichen uns im Vergleich zu Normaljahren überdurchschnittlich viele Wachtelkönig-Meldungen aus dem Mittelland, siehe Karte. Bis jetzt wurden an mindestens 8 verschiedenen Orten Rufer nachgewiesen. In Normaljahren beschränkt sich das Auftreten auf 1-2 Nachweise.


Nach wie vor kann sich sehr glücklich schätzen, wer diesen seltenen Wiesenbrüter in der Schweiz hören kann. Doch in diesem Jahr sind die Chancen etwas besser als üblich. Falls Sie also in Ihrer Umgebung geeignete Wiesen kennen, könnte sich evtl. ein nächtlicher Spaziergang mal lohnen. Ein Gesangsbeispiel finden Sie hier und weitere in der Galerie von ornitho.ch oder bei xenocanto.org.


Wir bitten Sie dringend, bei allfälligen Suchen auf Klangattrappen zu verzichten. Das Brutgeschälft dieser seltenen und bedrohten Vögel soll auf keinen Fall durch Störungen von Ornithologen und Ornithologinnen beeinflusst werden. Dies ist gerade in gut besuchten Gebieten kein zu unterschätzendes Problem. Bitte verhalten Sie sich vorbildlich und widerstehen Sie der Versuchung - das Wohl der Vögel geht vor! Wo es Hinweise auf allfällige Bruten gibt, wird sich der Projektleiter des "Artenförderungsprojekt Wachtelkönig" von BirdLife Schweiz, Lucas Lombardo, aktiv einschalten.


Ihr ornitho.ch-Team

 


Bildquelle: Ron Kinght (Widimedia Commons)

aufgegeben von Sämi Wechsler
 
Samstag, 9. Mai 2020
tipnews
Online Ornitho-Kurs am Montag 18.5. 19:00

Geschätzte ornitho-Nutzerinnen und -Nutzer
 

Wir wagen einen Versuch und bieten erstmals einen ornitho-Kurzkurs online an. Ausgelöst durch die Corona-Krise haben wir und viele von Ihnen sicher auch Erfahrungen mit Video-Konferenzen gemacht. Wir laden Sie dazu ein, am 18.5. um 19:00 unserem Zoom-Meeting beizutreten und zusammen offene oder unklare Punkte bei der Verwendung von ornitho.ch zu diskutieren. Damit eine solche Veranstaltung geordnet über die Bühne gehen kann, bitten wir Sie, allfällige Fragen vorgängig einzureichen. Wir werden dann diese Fragen (oder einen Teil davon) durchgehen. Der Kurs wird max. 1,5 h dauern.

Wie teilnehmen: Öffnen Sie am Montag 18.5. 5-10 Minuten vor 19:00 den folgenden Link mit dem Chrome-Browser oder mit der Zoom-Applikation: https://us02web.zoom.us/j/86861586758 (Meeting-ID: 868 6158 6758). Verwenden Sie nicht Firefox oder den Internet-Explorer. Wir werden am Abend selbst keinen individuellen Zoom-Support geben können.

Wie Fragen stellen? Bitte tragen Sie die Frage, die Sie behandelt haben möchten, bitte vorgängig in diesem Formular ein. Wir werden die zuerst gestellten Fragen prioritär behandeln. 

Bleiben Sie gesund und vielleicht bis bald!


Hans Schmid & Samuel Wechsler

PS: Falls Sie generelle Fragen zum Kurs haben, wenden Sie sich an support@ornitho.ch

aufgegeben von Sämi Wechsler
 
Donnerstag, 7. Mai 2020
tipnews
Punktgenaue Lokalisierungen

Genau lokalisierte Beobachtungen sind zunehmend gefragt, namentlich während der Brutzeit. Sie liefern insbesondere wesentliche Informationen für Schutz- und Förderprojekte.

Beim Erfassen einer bestimmten Beobachtung ist es daher wichtig, dass diese an der richtigen Stelle ist. Ob auf ornitho.ch oder auf NaturaList, die Spitze des roten Pointers sollte auf der Karte auf den Standort des Tieres (und nicht dort, wo Sie sich befinden!) zeigen. In den Bergen haben präzise Lokalisierungen zudem den Vorteil, dass sie eine automatische Höhe liefern, die viel genauer ist als die durchschnittliche Höhe des Quadratkilometers.

Mit NaturaList werden sämtliche Beobachtungen punktgenau festgehalten. Schieben Sie die Karte so hin und her, dass sich der Aufenthaltsort des Tieres dort befindet, wo die Spitze des roten Pointers hinzeigt. Auf ornitho.ch können Sie auch in Beobachtungslisten Nachweise punktgenau festhalten. Klicken Sie einfach auf das +-Zeichen links neben dem Artnamen und dann auf den Reiter „Karte“. Platzieren Sie dann die Spitze des roten Pointers an den Aufenthaltsort, indem Sie auf die Karte klicken.

https://cdnfiles1.biolovision.net/www.ornitho.ch/userfiles/instructions/Abb.13deuc.jpg

aufgegeben von Bernard Volet
 
Freitag, 1. Mai 2020
avinews
Vögel
Limikolenrastplatz bei Yverdon: 2020 in Betrieb von August bis Oktober

Zu Ihrer Info: In diesem Jahr wird die Überschwemmungsfläche "Quatre-Vingts" bei Yverdon nicht im Frühjahr, sondern im Herbst in Betrieb sein. Die Flutung ist heuer ab dem 1.8. bis Ende Oktober vorgesehen. Die ersten Flutungen hatten im Herbst 2017 und im Frühjahr 2019 stattgefunden.

aufgegeben von Hans Schmid
 
Donnerstag, 23. April 2020
technews
Kleineres Problem bei gestrigen Datenimporten

Bei den gestrigen Datenimporten aus NaturaList ergab sich ein technisches Problem. Deshalb sind diese Daten zur Zeit nicht sichtbar. Aber sie sind alle gespeichert. Biolovision plant, sie in er nächsten Nacht in ornitho.ch zu importieren. Wir bitten um Verständnis und etwas Geduld!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Hans Schmid
 
Freitag, 17. April 2020
tipnews
Vögel
Aufruf zu rücksichtsvollem Birden und Fotografieren

Seid vorbildlich, liebe Feldornithologinnen und Feldornithologen!

Wir Vogelbeobachter werden immer zahlreicher - und das ist toll! Gleichzeitig wissen wir alle auch, dass die Vogelwelt mit zahllosen Gefahren zu kämpfen hat und dass die Bestände vieler Arten verletzlich geworden sind, u.a. weil ihre Habitate verschwinden, aber auch wegen vieler Störungen.

Es gibt also mehr als genug gute Gründe, damit wir ALLE im Feld ein Verhalten zeigen, das mustergültig ist, unabhängig davon, welche Umstände oder welche Art es auch immer betreffen mag. So gibt es den Verhaltenskodex, der sich jeder gute Vogelkundler längst verinnerlicht hat. Ornitho.ch, Nos Oiseaux, Ficedula, BirdLife Schweiz und die Schweizerische Vogelwarte rufen Sie eindringlich auf, insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Wege mit Fahrverbot nicht zu befahren (insbesondere im Landwirtschaftsgebiet und im Gebirge)
  • Wege in Naturschutzgebieten nicht zu verlassen
  • landwirtschaftliche Kulturen und Ökoausgleichsflächen nicht zu betreten
  • Vogelgesang und -rufe nicht nachzumachen oder abzuspielen
  • eine Foto ist nichts wert, wenn sie zum Schaden des betroffenen Vogels oder seines Habitates gemacht worden ist; wir werden sie nicht für unsere Publikationen verwenden. Vermeiden Sie insbesondere Bilder am Nest, wo viele Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen sind (Störungen des Brutgeschäftes bedeuten einen Verstoss gegen das Eidg. Jagdgesetz und können geahndet werden).
  • so rar eine Art auch sein mag, dies rechtfertigt keinen "Ausrutscher" bei Ihrem Verhalten

Erziehen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu gleich vorbildlichem Verhalten im Felde!

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme gegenüber der Natur und den Vögeln!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Bernard Volet
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2020