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Donnerstag, 16. Juli 2020
tipnews
Vögel
Nachweise aus dem Gebirge

Beobachtungen oberhalb der Waldgrenze sind sehr wertvoll, weil die Dichte der Melderinnen und Melder in den Alpen und im Jura eher gering ist. Auch von Durchzüglern und Wintergästen sind wir an hoch gelegenen Beobachtungen interessiert. Vergessen Sie nicht, bei der Eingabe Ihrer Beobachtungen die vom System vorgeschlagene Höhe zu überprüfen und wenn nötig zu korrigieren.

Um bestmögliche Informationen zu erhalten, bitten wir Sie, diese möglichst punktgenau einzugeben (zoomen Sie in die Karte hinein, bis die blauen und gelben Punkte erscheinen, dann klicken Sie auf den Beobachtungsort; im erscheinenden Menü wählen Sie "Beobachtung mit exakter Lokalisierung anfügen"; die Spitze des roten Pointers zeigt den Beobachtungsort). Die Höhe wird so automatisch vom System ermittelt. Sie können auch auf Beobachtungslisten genaue Lokalisierungen eintragen (siehe Tipnews vom 7.5.2020). Wenn Sie NaturaList verwenden, werden automatisch alle Daten genau lokalisiert.

Wir bedanken uns im Voraus und wünschen Ihnen ergiebige Wanderungen!

aufgegeben von Bernard Volet
 
Mittwoch, 15. Juli 2020
tipnews
Tagfalter
Neu erschienen Deutschsprachige Version des Tagfalter der Schweiz bestimmen - Feldführer

Vier Jahre nach Erscheinen des „Guide d’identification des papillons de jour de Suisse“ liegt nun auch die deutschsprachige Version vor, dank des Engagements einer kleinen Gruppe hoch motivierter Übersetzer.

Dieser Führer stellt in verdichteter Form und in feldtauglichem Format 2’000 Merkmale zur Bestimmung der Tagfalter der Schweiz vor (echte Tagfalter und rote Widderchen). Durch reiche Bebilderung und eine dem breiten Publikum angepasste Sprache erlaubt er allen an Schmetterlingen Interessierten die schnelle und relativ leichte Bestimmung der 216 in der Schweiz vorkommenden Arten.

Das Buch umfasst drei getrennte Teile: einen intuitiven, leicht anwendbaren Bestimmungsschlüssel (hauptsächlich für Einsteiger gedacht) sowie Arttafeln mit zahlreichen weiteren Bestimmungsmerkmalen (eher geeignet für Benutzerinnen, welche bereits einen Überblick über das Artenspektrum haben). Neu gegenüber dem französischen Original bietet ein dritter Teil Verbreitungskarten und Diagramme zu Phänologie und Höhenverbreitung.

Das Werk ist das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, bei der Bestimmungskriterien zusammengetragen wurden, die einerseits aus der vorhandenen Literatur stammen, anderseits aber auch die persönliche Erfahrung der Autoren und weiterer Schweizer Tagfalterspezialisten widerspiegeln.

aufgegeben von Thierry Bohnenstengel
 
Donnerstag, 2. Juli 2020
tipnews
Vögel
Jungvögel: Welchen Atlascode verwenden und wie das Alter festhalten?

Gegen Sommer werden die Jungvögel immer zahlreicher. Da sie einen Nachweis für eine geglückte Brut darstellen, ist es wichtig, sie so korrekt wie möglich zu melden.

Zentral ist der Atlascode. Wir empfehlen, immer den höchstmöglichen Code anzubringen. Die folgenden Codes bestätigen die Anwesenheit von Jungvögeln aus der laufenden Brutsaison: 13, 16 und 19.

Der Atlascode 19 wird eingesetzt, wenn Sie ein Nest finden, das Eier oder Junge enthält. Es ist dabei nicht zwingend erforderlich, dass Sie die Jungen sehen. Es reicht, wenn Sie bettelnde Junge vernehmen, z.B. in einem Nistkasten, oder wenn Sie Altvögel regelmässig Futter ans Nest tragen sehen.

Der Atlascode 16 wird verwendet, wenn Sie mind. 1 Altvogel feststellen, der Futter für die Jungen transportiert. Er darf jedoch nicht benutzt werden, wenn es sich um balzfütternde Vögel handelt oder wenn ein Altvogel seinem Partner Nahrung bringt. Hingegen kann dieser Code auch eingesetzt werden, namentlich bei Singvögeln, wenn Sie beobachten, wie ein Adulter einen Jungvogel ausserhalb des Nestes füttert.

Der Atlascode 13 verweist auf Jungvögel, die das Nest verlassen haben. Bei den Nesthockern (z.B. Singvögel, Greifvögel) soll der Code nur in den ersten Tagen nach dem Ausfliegen verwendet werden, wenn sie noch klar von ihren Eltern abhängig sind. Denn danach beginnen die Jungvögel mit oft ausgedehnten Erkundungsflügen. Als Extremfall seien junge Nachtreiher erwähnt. Diese können schon im Juni bei uns auftreten, haben oft noch mit Flaumfedern am Kopf, sind aber ausserhalb des Landes erbrütet worden. In solchen Fällen also definitiv keinen Atlascode anbringen! Bei den Nestflüchtern, besonders bei den Enten, wird der Code solange verwendet, als die Familien noch leicht als solche erkennbar sind. Er kann also auch noch für grosse Jungvögel benutzt werden, bis diese flügge werden.

Bei den Detailangaben zum Alter und zum Geschlecht gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Jungvögel aus dem laufenden Kalenderjahr zu bezeichnen: Küken, 1Y/diesjährig, immatur. Der Begriff «Küken» bezieht sich auf einen jungen Nesthocker im Nest und auf einen Nestflüchter, der sich noch im Dunenkleid befindet. Nesthocker ausserhalb des Nestes und Nestflüchter, die schon das Jugendkleid tragen, bezeichnen wir als «1Y/diesjährig». Natürlich ist ein Küken auch ein 1Y/diesjähriger Vogel und es ist nicht falsch, ein Küken so zu bezeichnen - es ist einfach weniger präzis. Der Begriff «immatur» ist hingegen sehr ungenau und sollte für Vögel, die sich klar als diesjährige erkennen lassen, möglichst vermieden werden.

Weiter möchten wir darauf hinweisen, dass es für die Entenfamilien sehr wertvoll ist, wenn Sie unter den Bemerkungen die Zahl der Jungen/Familien sowie die Grösse der Jungvögel in Achteln (im Vergleich zur Mutter) angeben. Siehe Merkblatt «Altersbestimmung bei Jungenten».

Je präziser Ihre Meldungen sind, desto einfacher ist es, diese korrekt zu interpretieren. Besten Dank für Ihre Hilfe!

aufgegeben von Bernard Volet
 
Freitag, 26. Juni 2020
avinews
Vögel
Aufruf: Waldrapp Montalcino unter besonderer Beobachtung

Der 2018 geschlüpfte weibliche Waldrapp Montalcino hat in diesem Frühjahr erstmals selbständig die Alpen von Süd nach Nord überquert und hält sich zurzeit in der Ostschweiz auf. In den letzten Tagen wurde der Vogel mehrfach in der Linthebene beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass sein Oberschnabel defekt ist. Nach Experteneinschätzung besteht das Risiko, dass der Schnabel abbricht. Die Folge wäre, dass Montalcino sich nicht mehr ernähren könnte und an Unterernährung sterben würde.

Da Montalcino mit einem GPS-Sender ausgestattet ist, lässt sich der Standort über die App Animal Tracker verfolgen.

Das Waldrapp-Wiederansiedlungsteam sucht nun Unterstützung bei in der Ostschweiz aktiven Beobachtern, um den Zustand des Vogels zu verfolgen und darüber zuhanden des Projektmanagements zu berichten. Sichtbeobachtungen und Anmerkungen zum Zustand von Montalcino sind so schnell wie möglich per Mail zu richten an Daniela Trobe, Fieldmanagerin im Waldrapp-Wiederansiedlungsprojekt.

 

Deutlich ist der Defekt am Oberschnabel von Montalcino zu sehen; Bild vom 25.06.2020 ©Klaus Robin

aufgegeben von Hans Schmid
 
Dienstag, 9. Juni 2020
tipnews
Vögel
Rücksichtsvoll Gleitaar, Rosenstar & Co. beobachten

Mit Gleitaar und Rosenstar halten sich derzeit gleich zwei wunderschöne Raritäten in der Schweiz auf, die eindrückliche Beobachtungen ermöglichen. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, Sie zu rücksichtsvollem Beobachten und Fotografieren aufzurufen. Seien Sie Vorbilder und zeigen Sie im Feld ein Verhalten, das mustergültig ist, unabhängig davon, welche Umstände oder welche Art es auch immer betreffen mag. So gibt es den Verhaltenskodex, der sich jeder gute Vogelkundler längst verinnerlicht hat. Ornitho.ch, Nos Oiseaux, Ficedula, BirdLife Schweiz und die Schweizerische Vogelwarte rufen Sie eindringlich auf, insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Wege mit Fahrverbot nicht zu befahren (insbesondere im Landwirtschaftsgebiet und im Gebirge)
  • Wege in Naturschutzgebieten nicht zu verlassen
  • landwirtschaftliche Kulturen und Ökoausgleichsflächen nicht zu betreten
  • Vogelgesang und -rufe nicht nachzumachen oder abzuspielen
  • eine Foto ist nichts wert, wenn sie zum Schaden des betroffenen Vogels oder seines Habitates gemacht worden ist; wir werden sie nicht für unsere Publikationen verwenden. Vermeiden Sie insbesondere Bilder am Nest, wo viele Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen sind (Störungen des Brutgeschäftes bedeuten einen Verstoss gegen das Eidg. Jagdgesetz und können geahndet werden).
  • so rar eine Art auch sein mag, dies rechtfertigt keinen "Ausrutscher" bei Ihrem Verhalten

Erziehen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu gleich vorbildlichem Verhalten im Felde!

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme gegenüber der Natur und den Vögeln!

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Sämi Wechsler
 
Dienstag, 2. Juni 2020
avinews
Vögel
Neuer Bericht: Zustand der Vogelwelt in der Schweiz 2020

In der Publikation «Zustand der Vogelwelt in der Schweiz» fasst die Vogelwarte jährlich die neuesten Erkenntnisse aus ihren Überwachungsprojekten zusammen, an denen über 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Landesregionen beteiligt sind. Im Bericht 2020 liegt der Schwerpunkt auf den Bestandsentwicklungen einzelner Brutvogelarten, z.B. von Kulturlandarten, Eulen und Rabenvögeln. Auch wird die Entwicklung von eher seltenen Durchzüglern wie dem Kranich und von Wintergästen wie dem Rotmilan und der Lachmöwe dargestellt. Sie können auch interaktive Grafiken aus dem Swiss Bird Index SBI® und den Brutbestandsindex für jede Art bis 2019 erkunden.

aufgegeben von Bernard Volet
 
Samstag, 30. Mai 2020
avinews
Vögel
Invasion des Rosenstars

Die - nach 2018 - erneute, ungewöhnliche Invasion des Rosenstars hält an. Sie hat insbesonders auch Norditalien erfasst, ist aber noch bescheidener als jene von 2018. Immerhin sind die ersten Ind. auch bereits an der französischen Atlantikküste gesichtet worden. Einen Überblick gibt Ihnen unsere Karte auf data.biolovsion.net (in Karte reinzoomen). Dort ist auch ein Vergleich mit der Invasion von 2018 möglich.

aufgegeben von Hans Schmid
 
Freitag, 29. Mai 2020
tipnews
Vögel
Entenfamilien

Zu dieser Jahreszeit tauchen auf unseren Seen und Flüssen immer mehr Entenfamilien auf. Ausser der Stockente werden alle Arten im Rahmen des „Monitorings ausgewählte Arten“ überwacht, indem für jede Art die Gesamtzahl der sicheren Bruten erfasst wird. Um am Ende der Brutsaison die Zusammenstellung machen zu können, sind präzise Informationen in den Bemerkungen essentiell. Es ist daher bei solchen Beobachtungen sehr nützlich, wenn möglich die Zahl der Familien zu notieren. Für jede Familie sollte auch die Zahl und die Grösse der Küken angegeben werden. Im Merkblatt Altersbestimmung bei Jungenten finden sich Hinweise, wie die Grösse der Küken im Vergleich mit dem führenden Weibchen notiert werden kann.

Wir danken Ihnen bestens für diese Präzisierungen, womit die Auswertungsarbeiten und die Überwachung unserer Avifauna stark vereinfacht werden.

aufgegeben von Bernard Volet
 
Samstag, 16. Mai 2020
avinews
#StayHomeandWatchOut

Die auf diversen ornitho-Plattformen Mitte März gestartete Aktion #StayHomeandWatchOut war ein Erfolg! Nun können wir eine Schlussbilanz ziehen und freuen uns mit Ihnen, dass wir alle wieder mehr Bewegungsfreiheit haben. Eine internationale Übersicht über die Ergebnisse von #StayHomeandWatchOut finden sich hier.

Ihr ornitho.ch-Team

aufgegeben von Hans Schmid
 
Donnerstag, 14. Mai 2020
avinews
Ungewöhnlich viele Wachtelkönige im Mittelland

Derzeit erreichen uns im Vergleich zu Normaljahren überdurchschnittlich viele Wachtelkönig-Meldungen aus dem Mittelland, siehe Karte. Bis jetzt wurden an mindestens 8 verschiedenen Orten Rufer nachgewiesen. In Normaljahren beschränkt sich das Auftreten auf 1-2 Nachweise.


Nach wie vor kann sich sehr glücklich schätzen, wer diesen seltenen Wiesenbrüter in der Schweiz hören kann. Doch in diesem Jahr sind die Chancen etwas besser als üblich. Falls Sie also in Ihrer Umgebung geeignete Wiesen kennen, könnte sich evtl. ein nächtlicher Spaziergang mal lohnen. Ein Gesangsbeispiel finden Sie hier und weitere in der Galerie von ornitho.ch oder bei xenocanto.org.


Wir bitten Sie dringend, bei allfälligen Suchen auf Klangattrappen zu verzichten. Das Brutgeschälft dieser seltenen und bedrohten Vögel soll auf keinen Fall durch Störungen von Ornithologen und Ornithologinnen beeinflusst werden. Dies ist gerade in gut besuchten Gebieten kein zu unterschätzendes Problem. Bitte verhalten Sie sich vorbildlich und widerstehen Sie der Versuchung - das Wohl der Vögel geht vor! Wo es Hinweise auf allfällige Bruten gibt, wird sich der Projektleiter des "Artenförderungsprojekt Wachtelkönig" von BirdLife Schweiz, Lucas Lombardo, aktiv einschalten.


Ihr ornitho.ch-Team

 


Bildquelle: Ron Kinght (Widimedia Commons)

aufgegeben von Sämi Wechsler
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